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Produkte und Projekte

Praktische Astronomie (2011)

Projekttyp: Buch
Beteiligung: Stephan Matthiesen
Rolle: Lektor (Stephan Matthiesen)
Erscheinungsdatum: 01.01.2011

Praktische Astronomie: Das Handbuch zur Himmelsbeobachtung

Redaktion: Stephan Matthiesen

Dorling Kindersley, 2011, 256 Seiten, ISBN 978-3-8310-1824-6

Neuauflage: Anton Vamplew, Will Gater: Praktische Astronomie (2021)

Kurzbeschreibung (Verlagstext)

Dieses fundierte Handbuch ist ein idealer Einstieg in die Erkundung des Nachthimmels und Ihr Begleiter auf dem Weg zum erfahrenen Hobby-Astronomen. Detailliert und anschaulich erfahren Sie alles über Sterne, Planeten und Nebel. Praktische Anleitungen zur Beobachtung mit bloßem Auge, Fernglas und Teleskop plus Himmelskarten für jeden Monat zeigen, welche Sterne und Galaxien wann und mit welchem Instrument sichtbar sind. Über 1.000 erstklassige Fotoaufnahmen und Karten vermitteln faszinierende Einblicke in das Universum und helfen bei der Orientierung. Alle wichtigen Sternbilder werden in 50 ausführlichen Porträts vorgestellt. Zusätzliche Infos zu Starhopping-Touren zu sehenswerten Konstellationen stellen sicher, dass Sie keine wichtigen Himmelsereignisse verpassen. Darüber hinaus liefert "Praktische Astronomie" wertvolle Tipps zu Kauf und Nutzung von Fernglas und Teleskop.

Frank Ryan: Virolution

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Frank Ryan: Virolution. Die Macht der Viren in der Evolution

Übersetzung: Andrea Kamphuis

Weiterlesen: Frank Ryan: Virolution

Young/Martel: Aufstieg und Fall der Nanobakterien

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John D. Young und Jan Martel: Aufstieg und Fall der Nanobakterien

In: Spektrum der Wissenschaft, Oktober 2010, S. 44-51

Übersetzung: Andrea Kamphuis

Kurzbeschreibung (Abstract)

Die Entdeckung vermeintlicher Minibakterien sorgte für Aufregung, da sie auch in Meteoriten und Körpergewebe nachgewiesen und mit verschiedenen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht wurden.

Immer neue Behauptungen über die Eigenschaften der winzigen Teilchen eilten einer soliden wissenschaftlichen Überprüfung voraus. Die Autoren und andere Forscher wiesen jedoch schließlich nach, dass die Partikel nicht leben, sondern aus Mineralstoffen und organischen Molekülen entstehen.

Die an der Bildung von Nanopartikeln mitwirkenden Vorgänge sind dennoch auch für unsere Gesundheit von Interesse, da sie übermäßige Mineralablagerungen im Körper verhindern. Daneben können sie Aufschluss geben, wie das Leben auf der Erde entstand.

Kommentar von Andrea Kamphuis

Bereits Anfang Januar übersetzt, ist dieser Artikel erst im Oktober erschienen. Aber das Thema ist zeitlos spannend – nicht nur auf der Sachebene, sondern auch als wissenschaftssoziologisches oder -historisches Lehrstück: 1996 verkündete der damalige US-Präsident Bill Clinton bei einer Pressekonferenz, nun sei der Beweis für extraterrestrisches Leben erbracht. Man hatte in einem Meteoriten, der vom Mars stammte, vermeintliche Mikrofossilien entdeckt.

Young und Martel zeichnen nach, wie sich viele Wissenschaftler damals auf die Interpretation der Kügelchen als fossile Nanobakterien versteiften und wie lange es dauerte, bis sie ihren Irrtum einsahen. Tatsächlich bestehen die Gebilde, die man später auch in menschlichem Blut entdeckte, aus Hydroxylapatit- oder Kalziumkarbonat-Kristallen und Proteinen. Die Autoren haben sie im Labor regelrecht nachgebaut.

Gelman/Weakliem: Haben schöne Eltern mehr Töchter?

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Andrew Gelman und David Weakliem: Haben schöne Eltern mehr Töchter?

In: Spektrum der Wissenschaft, Februar 2010, S. 52-59

Übersetzung: Andrea Kamphuis

Kurzbeschreibung (Abstract)

Die Öffentlichkeit wird oft mit zweifelhaften Nachrichten aus der Wissenschaft versorgt. Häufig basieren sie auf einer allenfalls marginalen statistischen Signifikanz – Grund genug, um genauer auf korrekte Bedingungen bei der Schätzung kleiner Effekte zu achten.

Beim Geburtenverhätnis von Jungen zu Mädchen wurden marginale Befunde als große Effekte ausgegeben. Genaue Analysen zeigten jedoch, dass all diese Resultate statistisch nicht signifikant sind, sich also auch mit dem Zufall erklären lassen.

Korrekte Anwendung statistischer Konzepte wie Signifikanz, Teststärke oder Stichprobenumfang sind wesentlich, um belastbare Aussagen zu erhalten – auch wenn sie dann nicht immer gute Schlagzeilen liefern.

Kommentar von Andrea Kamphuis

An der Sache mit der Schlagzeilengier bzw. Sensationslust ist etwas dran; das merken auch Übersetzer, Autoren und Lektoren immer wieder. Nach einer sensationellen Meldung des Typs "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Manager mehr Söhne als Töchter bekommen" haben Statistiker, die nach der Aussagekraft und Zuverlässigkeit der Studien fragen, einen schweren Stand.

Satoshi Kanazawa hat im Journal of Theoretical Biology eine ganze Reihe solcher aufmerksamkeitsheischender Artikel veröffentlicht: Ingenieure sollen mehr Söhne als Töchter haben, gut aussehende Eltern mehr Töchter als Söhne usw. Gelman und Weakliem nehmen die Sisyphosaufgabe auf sich, diese Behauptungen kritisch zu hinterfragen. Das ist keine ganz leichte Kost, aber durchaus allgemein verständlich. Lesenswert!

Patricia Fara: 4000 Jahre Wissenschaft

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Patricia Fara: 4000 Jahre Wissenschaft

Übersetzung: Andrea Kamphuis

Weiterlesen: Patricia Fara: 4000 Jahre Wissenschaft