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Galaktisch! (2026)

Projekttyp: Buch
Beteiligung: Stephan Matthiesen
Rolle: Übersetzer (Stephan Matthiesen)
Erscheinungsdatum: 27.02.2026

 Buchcover Galaktisch!

Galaktisch!

Spektakuläre Bilder von Galaxien, Raumsonden, Eisgiganten und Roten Riesen. Der Sternenhimmel ganz nah.

Dorling Kindersley, 2026, 160 Seiten, ISBN 978-3-8310-5276-9

Kurzbeschreibung (Verlagstext)

  • Ein atemberaubender Blick in die Tiefen des Universums
    Der Sternenhimmel ganz nah: ferne Galaxien, fremde Planeten, Schwarze Löcher & Co.
  • Hochauflösende Weltraum-Bilder: mit spektakulären neuen Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops und von Hubble
  • Faszinierende Fakten: fundiertes Wissen zu Eisgiganten, Roten Riesen, Superstürmen auf dem Mars und mehr
  • Erstaunliche Statistiken & Vergleiche: komplexes Wissen anschaulich verpackt
  • Das perfekte Geschenk für Weltall-Begeisterte ab 9 Jahren

Der Weltraum wie nie zuvor

Dieses besondere Kinderbuch ab 9 Jahren entführt junge Entdecker*innen auf eine fesselnde Reise durch unser Sonnensystem und das Universum. Atemberaubende, hochauflösende Aufnahmen des James-Webb-Teleskops und von Hubble sowie modernen Raumsonden zeigen Planeten, Kometen, Galaxien und Schwarze Löcher in nie dagewesener Schärfe. Von glühenden Sonnen über Eisgiganten und Superstürmen auf dem Jupiter bis hin zu geheimnisvollen Mars-Bildern: Jede Doppelseite vereint spektakuläre Weltraum-Fotos mit faszinierenden Fakten, anschaulichen Vergleichen und leicht verständlichen Erklärungen. So wird Astronomie lebendig – für junge Sternengucker*innen, angehende Astronaut*innen und alle, die den Sternenhimmel lieben.

Ein Kinderbuch über das Weltall, das bildgewaltig Wissen und Staunen vereint.

Kommentar zur Arbeit (Stephan Matthiesen)

An Astronomiebüchern arbeite ich gerne, da sich das Wissen in diesem Bereich rapide erweitert - selbst in einem Kinderbuch wie diesem lerne ich immer wieder Details, die mir unbekannt waren. Gerade das James-Webb-Weltraumteleskop, das 2022 in Betrieb ging, hat uns mit seinen neuartigen Beobachtungsmöglichkeiten im Infrarotbereich bereits viele neue Erkenntnisse beschert. Gleichzeitig ist dies eine Herausforderung für die Übersetzung, weil es noch nicht für alle englischen Bezeichnungen gängige deutsche Begriffe gibt; ein besonders haariger Bereich ist die Raumfahrt mit ihrer Fülle technischer Akronyme.

Herausfordernd sind auch die Trivialnamen von Deep-Sky-Objekten. So heißt der "Butterfly Nebula" NGC 6302 auf Deutsch meist "Käfernebel", während man mit "Schmetterlingsnebel" meist M2-9, den "Twin Jet Nebula", meint (der aber im Englischen auch "Minkowski's Butterfly" oder - Aha! - "Butterfly Nebula" heißt). Ohne Katalogbezeichnungen ist mitunter einige Recherche nötig, um herauszufinden, welches Objekt gerade gemeint ist; ich bemühe mich daher bei den Übersetzungen stets, die Katalogbezeichnungen mit unterzubringen.

An einer Stelle, an der das Layout nicht viel Platz ließ, war ich geneigt, den Planeten Uranus als "Schlumpfeiskugel" zu beschreiben, bin dann aber doch beim seriöseren "blauer Ball" geblieben.