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Andrea Kamphuis zum stellvertretenden Mitglied des KSK-Beirats berufen

Am 3. November 2008 hat Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales, Andrea Kamphuis zur Stellvertreterin des Mitglieds des Beirats der Künstlersozialkasse Gisela Hack-Molitor berufen. Damit folgte er einem Vorschlag des Verbands deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e. V. (VdÜ), der sie als sachkundige Vertreterin für den Bereich Wort nominiert hatte. Dr. Hack-Molitor wurde vom Verband der freien Lektorinnen und Lektoren e. V. (VFLL) vorgeschlagen. Die Amtsdauer für dieses Ehrenamt beträgt vier Jahre (2009-2012).

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist eine Pflichtversicherung für Künstler und Publizisten - also auch für Literaturübersetzer, freien Lektoren und Schriftsteller. So, wie bei den Arbeitnehmern die Arbeitgeber 50 Prozent des Krankenkassen-, Pflegeversicherungs- und Rentenbeitrags übernehmen, senkt auch die KSK den Eigenanteil an diesen Versicherungen auf 50 Prozent. Den Rest zahlen die Verwerter der künstlerischen und publizistischen Leistungen und der Bund. Ohne diese vielgelobte Einrichtung müssten viele Kolleginnen und Kollegen mit geringem Einkommen entweder auf Versicherungsschutz verzichten oder sich arbeitslos melden.

Der 24-köpfige Beirat berät die Künstlersozialkasse und wird bei der Feststellung ihres Haushalts gehört. Zweifellos wird er sich auch in der kommenden Amtsperiode wieder mit massiven Attacken von Seiten der Industrie- und Handelskammern und anderer Wirtschaftsverbände befassen müssen, die sich gegen die neuerdings konsequente Erfassung aller zahlungspflichtigen Verwerter mit Händen und Füßen sträuben und grundlegende Reformen der KSK fordern, die letztlich auf ihre Abschaffung hinausliefen.

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