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Honorare im Freien Lektorat

Honorare im Freien Lektorat: Ergebnisse und Konsequenzen der VFLL-Honorarumfrage 2005

Verfasserin: Andrea Kamphuis

Band 3 der VFLL-Schriftenreihe, 2006, 106 Seiten

Kommentar von Andrea Kamphuis

In die tiefsten Tiefen der Excel-Statistik bin ich eingestiegen, um in der Vielzahl der Daten (fast 2000 Projekte wurden erfasst!) Korrelationen aufzuspüren. Verdienen männliche Kollegen mehr als Frauen, weil sie Männer sind – oder weil sie sich auf andere Kundenkreise und Dienstleistungen spezialisieren? Ist das mittlere Stundenhonorar von Kolleginnen und Kollegen, die ihre Arbeitszeiten nicht genau erfassen, tatsächlich deutlich niedriger als das der Zeiterfasser – oder haben sie die wahre Projektstundenzahl schlicht überschätzt?

Phasenweise fühlte ich mich an meine Doktorarbeit erinnert, für die ich ebenfalls große, komplexe Datenbestände auf subtile Trends und Gesetzmäßigkeiten hin untersucht habe. Bei der Stange gehalten hat mich die feste Überzeugung, dass eine effektive Berufspolitik, die die soziale und wirtschaftliche Lage der Freien Lektorinnen und Lektoren verbessern soll, nur auf einer soliden empirischen Basis möglich ist.

Kurzbeschreibung

Die Broschüre dokumentiert vor allem die Ergebnisse der ersten großen Honorarumfrage des VFLL aus dem Jahr 2005 und ist damit die bislang umfassendste Analyse der sozialen und wirtschaftlichen Situation in diesem Berufsfeld. Die Einzelergebnisse – vor allem Zusammenhänge zwischen Jahresgewinn bzw. Stundenhonoraren und anderen Faktoren wie Tätigkeitsfeld, Alter oder Geschlecht – werden jeweils mit der Situation in anderen, verwandten Berufen verglichen, zum Beispiel mit den Einkommen oder Arbeitszeiten von Übersetzern, Journalisten und angestellten Lektoren.

Im Schlussteil werden mögliche individuelle sowie verbandspolitische Konsequenzen aus den erschreckend niedrigen Durchschnittseinkommen diskutiert. Vor allem soll dieser Teil dazu anregen, die eigene Arbeit regelmäßig betriebswirtschaftlich zu analysieren und zu optimieren. Literaturhinweise und ein Register runden die Broschüre ab.

Umfang: 106 Seiten / Format 17,5 x 30 cm

Inhalt

  • Einleitung
  • Durchführung der Umfrage
  • Validität der Ergebnisse
  • Ergebnisse
  • Wie weiter?
  • Anhang